Furchtbarer globaler Zusammenbruch steht unmittelbar bevor

James Turk im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 07.07.2015

James Turk: ”Wir müssen uns nur umschauen um zu erkennen, Eric, dass ein Finanzkollaps wie der in 2008 mit großen Schritten auf uns zukommt. Es steht quer über die Wand geschrieben und jeder, der willens ist seine Augen aufzumachen, kann es auch sehen.

Das Abtauchen der chinesischen Aktienpreise ist ein Warnsignal, nicht zu reden von den in China am seidenen Faden hängenden Immobilienpreisen. Die sind im Begriff, den Aktien unkontrolliert zu folgen, währenddessen Investoren nach Liquidität und Sicherheit suchen.

Dann ist da natürlich Griechenland und noch grundsätzlicher, die Probleme schwacher Volkswirtschaften und schwerer Schuldenlasten in der Eurozone, sowie auch in anderen hochverschuldeten Wohlfahrtsstaaten außerhalb Europas.

Aus dem was wir beobachten, können wir zwei Schlussfolgerungen ziehen. Erstens, dass die Marktintervention durch Regierungen ein zerstörerischer Prozess ist, der am Ende alles verpfuscht. Dieser Vorgang endet unausweichlich in einer Katastrophe, weil die getroffenen Entscheidungen politischen Zwecken dienen, anstatt sich auf solide Finanz- und Wirtschaftsdaten zu stützen, wie es sein sollte.

Nehmen wir Griechenland als offenkundiges Beispiel und denken wir zurück an den Mai 2010, als Griechenlands Unfähigkeit seine Schulden zu bezahlen zum ersten Mal einen kritischen Punkt erreichte. Der Chef der Europäischen Zentralbank war seinerzeit Jean-Claude Trichet, der nicht müde wurde zu sagen, dass die EZB als Institution unabhängig von Politikern sei und nicht das Vehikel für einen griechischen Bail-Out werden würde.

Die EZB ist bereits insolvent und hat ein € 115 Milliarden-Problem

Er forderte dies, nachdem europäische Politiker, angeführt von Kanzlerin Angela Merkel, seinerzeit bei einem Wochenend-Meeting entschieden, dass Griechenland gerettet werden musste und die EZB es tun sollte. Die Folge ist, dass die EZB jetzt ein € 115 Milliarden-Problem hat – was der Summe den griechischen Schulden entspricht, die die EZB jetzt fest in ihren Büchern stecken hat.

Warum haben die Politiker Griechenland nicht einfach untergehen lassen, als die Probleme des Landes vor 5 Jahren noch kleiner und entsprechend einfacher zu handhaben waren? Weil Politiker nicht geschäftsorientiert denken. Sie durften ihr Gesicht nicht verlieren und zulassen, dass ihr geliebtes »Europäisches Projekt« fehlschlägt, was jetzt angesichts der fundamental insolventen EZB jederzeit passieren kann, weil sie wertlose griechische Papiere von höherem Wert hält, als sie an Eigenkapital besitzt.

Politiker verstehen weder die finanzielle Verantwortung, noch die Konsequenzen ihrer Handlungen, wenn sie sich einmischen. Die Geschichte hat gezeigt, dass Regierungen Märkte zerstören, lange bevor die Politiker überhaupt verstehen, wie die Märkte und der Kapitalismus funktionieren. Und wir können in Europa gegenwärtig beobachten, was dabei herauskommt.

Der zweite Punkt ist, dass das heute praktizierte Bankwesen grundsätzlich fehlerhaft ist. Ich beziehe mich hier auf die zwei Funktionen von Banken: Geld verleihen und Zahlungen verarbeiten. Die meisten Wirtschaftsaktivitäten laufen heute über Buchgeld. Mit anderen Worten, bei Banken eingelegtes Geld zirkuliert als Währung im Handel, per Überweisungen, Plastikkarten, elektronischen Zahlungen und über das altmodische aber immer noch oft genutzte Scheckbuch vom Zahlenden zum Zahlungsempfänger. Wenn eine Bank pleite geht, weil sie faule Kredite vergeben hat, dann sind all diese Einlagegelder verloren.

Bankzusammenbrüche werden die Wirtschaft verheeren

Selbst wenn eine Bank nicht bankrott geht, sondern einfach nur seine Geschäfte einstellt, wie wir das im Moment in Griechenland beobachten, kommt die Wirtschaft zum Erliegen – was in Griechenland jetzt die Notlage hervorruft, weil die Banken geschlossen sind. Wenn der Großteil des Handels zum Erliegen kommt, sind die Auswirkungen sind tiefgreifend. Unvorbereitete Unternehmen kollabieren zusammen mit der Wirtschaft und wenn sie ausstehende Darlehen haben, verschlimmert deren Zusammenbruch die Aussichten für die Banken. Dazu kommen zum Stillstand gekommene Steuereinnahmen, was es noch schwieriger macht, die Schuldenlast des Landes meistern.

Die Antwort auf die Art, wie dieses tollkühne Bankenwesen praktiziert wird, ist die Trennung der Kreditbanken – jene die Darlehen vergeben – von den Handelsbanken – jene die für Zahlungen zuständig sind. Die beste Art Zahlungen durchzuführen, ist dafür Gold zu benutzen, denn wenn man einen greifbaren Wert als Währung benutzt, dann wird das Ausfallrisiko eliminiert. Die Ausschaltung des Ausfallrisikos ist jetzt das beste, was der Weltwirtschaft passieren kann.

Lagern Sie Gold und Silber nicht bei Banken

In Bezug auf Griechenland gibt es noch einen letzten Punkt, Eric. Als die Banken in Griechenland geschlossen haben, hatten die Menschen keinen Zugriff mehr auf ihr in Bankschließfächern gelagertes Gold und Silber. Gehen Sie mit ihrem physischen Gold und Silber keine Risiken ein, denn sie sind die Grundpfeiler eines jeden Portfolios.”

>>> zum englischsprachigen Original

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